Seit der Prototyp im Juni der Öffentlichkeit präsentiert wurde, fragt man sich, wann und in welcher Form die Serienversion auf die Straße kommt. Nun ist es soweit. Aber wie viel Supersportgene stecken noch in ihr? Bleibt es bei hoher Lenker rauf und Verkleidung runter oder hat Ducati hier wirklich etwas für die Straßentauglichkeit getan?

Die Optik suggeriert sofort: Aus dem Weg, hier komme ich! Auch wenn die Verwandtschaft zur supersportlichen Schwester Panigale V4 in weiten Strecken sichtbar ist, ist der Streetfighter V4 deutlich als eigenständiges, neues Modell erkennbar. Das verrückte Lachen des Jokers, dem legendären Schurken, bekannt aus den Batman-Filmen, der in einer fantastischen Performance von Heath Ledger gemimt wurde, hat den Designern als Vorbild für die breite V-förmige LED-Lichtmaske gedient.

 

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Form follows function – die Optik des neuen Streetfighter V4

Eingepasst in die zweilagigen Lufteinlässe liegt der kompakte Scheinwerfer, Luftverwirbelungen in Richtung Tank wird durch seitliche Deflektoren entgegengewirkt. Das 5" TFT-Instrument ist bereits aus der Panigale V4 bekannt und wird von einer kleinen Abdeckung vor Wind und Wetter geschützt. Beim TFT-Display stehen zwei unterschiedliche Layouts „Track“ und „Road“ zur Wahl. Im Modus Track stehen das beim Rennen relevante Drehzahlspektrum und der Schaltblitz im Fokus, während im Modus Road die Informationen des Ducati Multimedia Systems und die auf Landstraßen üblichen Drehzahlen in den Vordergrund rücken.

Nur ein Minimum an Verkleidung verdeckt den Desmosedici Stradale Motor, scharfe Konturen bilden ein auf das Wesentliche reduziertes Ganzes. Die Kühlluftauslässe, die durch aktuelle F1-Boliden inspiriert sind, kombinieren Funktionalität und Stil. Als strukturelle Verbindung zwischen Rahmen und den Winglets haben sie auch eine konstruktionsbedingte Funktion inne.

Frisch aus der MotoGP – Die Winglets

Die Winglets selbst erinnern zum einen an die MotoGP, die Ducati nach wie vor als Entwicklungsspielwiese dient, zum anderen erzeugen sie den notwendigen Abtrieb, um die Fuhre bei hohen Geschwindigkeiten stabil zu halten. Konkret erzeugen diese aerodynamischen Hilfsmittel 28 kg Abtrieb bei 270 km/h (20 kg am Vorderrad, 8 kg am Heck). Die Flügel tragen auch dazu bei, dem Triebwerk Wärme zu entziehen, indem sie die Durchflussgeschwindigkeiten von Wasser und Ölkühler um 2 % bzw. 10 % erhöhen. Fahrdynamisch hilft der, durch die Doppeldecker-Flügel, erzeugte Abtrieb das „Aufschwimmen“ des Vorderrads bei hoher Geschwindigkeit und die Tendenz zum Pendeln zu unterdrücken. Außerdem verbessern die Winglets die Stabilität beim Bremsen bis zum Einlenkpunkt und in der Kurve.

Um die Baubreite der Winglets so gering wie möglich zu halten, wurde eine „Doppeldecker”-Konfiguration mit begrenzter Spannweite umgesetzt. Ober- und Unterflügel funktionieren unabhängig voneinander. Außerdem sind die Flügel so nah wie möglich am Vorderrad (in der Nähe der seitlichen Kühlerverkleidungen) positioniert, um den Anti-Wheelie-Effekt zu maximieren. Auf der Rennstrecke helfen die Winglets die Performance des Fahrzeugs zu steigern, indem sie Eingriffe der Regelelektronik reduzieren und sehr spätes Bremsen ermöglichen.

Das Herzstück des Streetfighter V4 – Ein 208 PS Motor für die Straße optimiert?

Ein Leergewicht von 199 kg bedeutet ein Leistungsgewicht von 1,04 PS pro Kilogramm. Das sitzt und ist ein Wert der lange Zeit selbst für Superbikes unerreichbar schien. Die Höchstleistung von 208 PS (153 kW) liegt bei 12.750 U/min an. Das maximale Drehmoment beträgt 123 Nm bei 11.500 U/min und ist damit auf dem Niveau der Panigale V4 (124 Nm). Überraschend für uns ist, dass bei der supersportlichen Schwester das maximale Drehmoment bereits 1.500 U/Min früher anliegt. Der Streetfighter will also gedreht werden, um sein komplettes Potenzial zu zeigen.

Der Desmosedici Stradale ist selbstverständlich ducati-typisch mit einer desmodromischen Ventilsteuerung ausgerüstet. Insbesondere bei einem Hochdrehzahl-Motor ist das Desmo-System von Vorteil, weil so ein hohes Niveau an Leichtigkeit bei gleichzeitig kompakter Bauweise realisiert werden kann. Die 16 Stahlventile, deren Durchmesser an der Einlassseite 34 mm und an der Auslassseite 27,5 mm betragen, werden von vier Nockenwellen betätigt. Die Ventilsitze sind aus Sinterstahl gefertigt. Die Bohrung beträgt 81 mm.

Das V4-Triebwerk übernimmt die Zylinderköpfe, die Motorkonfiguration und Einbaulage des MotoGP Motors: Ein 90° V4, um 42° nach hinten gedreht. Ebenfalls gleich der Königsklasse dreht sich die Kurbelwelle gegenläufig. Dadurch wird der Kreiseleffekt der Räder verringert und das Motorrad bei Richtungswechsel agiler. Zudem wird die Wheelie-Neigung beim Beschleunigen und das Abheben des Hinterrads beim Bremsen minimiert. Der besondere Sound wird zum Teil durch den Hubzapfenversatz von 70° bestimmt. Die „Twin Pulse“ genannte Zündfolge soll zu einer berechenbaren Beschleunigung und hoher Traktion beitragen. Aus den Box-in-Box gegossenen 81 mm-Aluminiumkolben in Verbindung mit dem Hub von 53,5 mm ergibt sich ein Gesamthubraum von 1.103 cm³. Das Verdichtungsverhältnis beträgt 14:1 und liegt damit auf dem Level der Panigale V4.

Zylinderabschaltung und Ride-by-Wire

Jeder Zylinder verfügt über zwei Einspritzdüsen: eine unterhalb der Drosselklappe für den Teillastbereich und eine weitere oberhalb der Drosselklappe, die zum Einsatz kommt, wenn maximale Motorleistung gefordert ist. Die Drosselklappen jeder Zylinderbank werden von einem einzelnen Stellmotor bewegt. Aufbauend auf diese Technik ermöglicht das Ride-by-Wire-Systems komplexe elektronische Steuerstrategien und die Modulation der Drosselklappe (und damit des Ansprechverhaltens) entsprechend dem gewählten Fahrmodus. Um den Fahrkomfort in der Stadt zu erhöhen und die Temperatur des Allerwertesten zu senken, wird die hintere Zylinderbank im Leerlauf deaktiviert, wenn die Wassertemperatur 75° überschreitet.

Drei anpassbare Fahrmodi bei Streetfighter V4 und V4 S

Die Fahrmodi bieten drei voreingestellte Motorradkonfigurationen. Jeder Modus verändert das Ansprechverhalten, die elektronischen Einstellungen und bei der S-Version die Fahrwerkseinstellungen. Zudem kann der Fahrer einen Individualmodus nach eigenen Vorstellungen erstellen.

Race Mode – Hier steht die volle Leistungsfähigkeit des Motors zur Verfügung und die Gasannahme ist sehr direkt. Er wird für sehr griffige Straßen oder eben auf der Rennstrecke empfohlen. Beim Streetfighter V4 S stellt sich zudem eine sportlich straffere, Performance-orientierte Fahrwerksabstimmung ein. Der Race Mode reduziert die Eingriffe der Assistenzsysteme auf ein Minimum, ohne die Sicherheit zu gefährden. So ist standardmäßig ABS Stufe 2 hinterlegt, ohne Abhebeerkennung am Hinterrad und mit aktivierter „Slide by brake“-Funktion.

Sport Mode – Die Auswahl von Sport bietet ebenfalls 208 PS Spitzenleistung mit direkter Gasannahme und bei der S-Version eine sportliche Fahrwerksabstimmung. Die Assistenzsysteme sind hier allerdings so konfiguriert, dass sie für Fahrten auf normalen, trockenen Straßen korrekt regeln. Die Hinterrad-Abhebeerkennung und das Kurven ABS sind aktiviert.

Street Mode – Der Street Mode wird empfohlen, wenn auf schlechten Straßen oder bei geringerer Haftung gefahren wird. Dem Fahrer stehen dabei 155 PS Spitzenleistung zur Verfügung, immerhin die volle Leistung des bis 2013 gebauten Streetfighters. Die Gasannahme ist sanft und die Fahrwerksabstimmung bei der S-Version komfortorientiert.
Akrapovic Performance Racingauspuffanlage für Extra-Leistung und weniger Gewicht

Allen denen diese Power- etwa für den Einsatz auf der Rennstrecke- noch zu wenig ist, bietet eine komplette Performance Titan-Racingauspuffanlage von Akrapovič , die die Leistung und Drehmoment um 6 % steigert und das Gewicht um 6 kg senkt. Unabhängig von der Wahl des Abgassystems muss die Wartung des Streetfighter V4 alle 12.000 km bzw. jährlich erfolgen.

 

 

Fahrwerk Ducati Streetfighter V4 und V4 S

Der Streetfighter V4 verfügt über einen Front-Frame, der den Motor als tragendes Element nutzt. So kann im Vergleich zu herkömmlichen Brückenrahmen deutlich Gewicht eingespart werden, ohne Steifigkeit einzubüßen. Der gesamte Rahmen hat 4 kg und ist direkt am oberen Kurbelgehäuse der vorderen Zylinderbank und am Zylinderkopf der hinteren Bank befestigt. Das Kurbelgehäuse des Motors dient als Aufhängepunkt der Einarmschwinge. Im Sinne eines kompakten Designs wurden die seitlichen Rahmenstreben entlang des Motors verkürzt. Ein unter dem Sitz befindlichen Hilfsrahmen, der mit dem Front-Frame und der hinteren Zylinderbank verschraubt ist, komplettiert das Fahrwerk. Die Streetfighter V4 hat einen Lenkkopfwinkel von 24,5°, einen Nachlauf von 100 mm und einen Radstand von 1.488 mm.

Fahrwerkskomponenten

Auch bei den Fahrwerkskomponenten setzt Ducati auf bewährt hohe Qualität. Die 43 mm Showa Big Piston Fork ist in der Federvorspannung sowie in der Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar. Die im Inneren befindlichen verchromten Gleitstücke minimieren die Reibung, was wiederum zu einem verbesserten Ansprechverhalten führt. Ein komplett einstellbarer Stoßdämpfer von Sachs im Heck und ein Lenkungsdämpfer an der Fahrzeugfront runden das Paket ab.

Volles Elektronikpaket und Öhlins an der S-Version

Die Streetfighter V4 S ist mit einer Öhlins NIX 30-Gabel, einem Öhlins TTX 36-Heckstoßdämpfer und einem Öhlins-Lenkungsdämpfer ausgestattet. Fahrwerk und Lenkungsdämpfer werden bei der S-Version semiaktiv mittels Öhlins Smart EC 2.0-System gesteuert. Zudem kommt hier das neue OBTi (Objective Based Tuning Interface) zur Einstellung des Fahrwerks zum Einsatz.

Das elektronische Fahrwerk kann entweder im Modus „Fixed“ manuell oder automatisch im Modus „Dynamic“ abgestimmt werden. Im manuellen Modus können Druck-, Zugstufe können von Hand mit 32 Klicks abgestimmt werden. Der Lenkungsdämpfer ist in zehn Stufen verstellbar. Im „Dynamic‟-Modus passt das System die Druck- und Zugstufe anhand der Informationen vom Steuergerät und anderen Sensoren entsprechend dem Fahrstil an. Der Hauptvorteil der Öhlins Smart EC 2.0 besteht in der Möglichkeit, das Level des Systemeingriffs, je nach Fahrsituation (Bremsen, Kurvenfahrt, Beschleunigung) individuell einzustellen. Zudem können auch die Einstellungen der einzelnen Hardware-Komponenten angepasst werden.

Räder und Reifen

Während der „Standard“ Streetfighter V4 auf 5-Speichen-Rädern aus Aluminiumguss vom Band läuft, rollt die S-Version auf edlen 3-Speichen- Marchesini-Schmiederädern aus Aluminium auf die Straße. Da wie dort sind die sportlichen Diablo Rosso Corsa II-Reifen in den Dimensionen 120/70 ZR17 vorne und (Achtung mächtig) 200/60 ZR17 hinten montiert. Die Mischung des Hinterreifens wurde im Hause Pirelli speziell auf den Streetfighter V4 abgestimmt. Im Vergleich zum Supercorsa SP, der die Standardbereifung der Panigale V4 darstellt, wurde besonderes Augenmerk auf Kalthaftung gelegt, um ein breiteres Einsatzgebiet zu gewährleisten.

Brembo Bremsen und Kurven-ABS für den Streetfighter V4

Die Streetfighter V4 Familie verfügt über leistungsstarke und leichte Brembo Stylema® Monoblock Bremssättel, die aus den wohlbekannten und äußerst performanten M50-Bremssätteln weiterentwickelt wurden. Die zwei Bremssättel an der Vorderachse mit jeweils vier 30 mm-Kolben, wirken auf zwei 330 mm-Scheiben. Die Hinterradbremse besteht aus einer einzelnen 245 mm-Bremsscheibe und einem Zweikolben-Festsattel. Die Bremsanlage verfügt über Kurven ABS EVO, bei dem ein Bosch 9.1 MP-Modulator zum Einsatz kommt. Das System arbeitet schräglagenabhängig und mit der gleichen Eingriffslogik und Steuerung wie bei der Panigale V4. Das Kurven-ABS bietet drei verschiedenen Regelstufen:

Stufe 3 ist für den Straßeneinsatz bei Bedingungen mit wenig Haftung abgestimmt, gewährleistet sicheres und stabiles Bremsen und verhindert das Abheben des Hinterrads bei harter Verzögerung. Die Stufen 2 und 1 hingegen legen den Fokus auf die bestmögliche Bremsleistung und eignen sich hervorragend für das sportliche Fahren bei hohem Grip-Niveau und auf der Rennstrecke.

Stufe 2 wird sportlichen Fahrern und Amateuren auf der Rennstrecke empfohlen. In dieser Stufe ist das ABS mit Kurvenfunktionalität vorne und hinten aktiviert, die Abhebeerkennung des Hinterrades jedoch nicht, um sportliche Bremsleistung zu ermöglichen. In Stufe 2 ist die „Slide by brake“-Funktion aktiviert, mit der Fahrer spektakulär, effektiv und sicher in die Kurven hineindriften können.

Stufe 1 muss bewusst ausgewählt werden, sie ist keine Standardeinstellung in einem der Fahrmodi. Diese Stufe bietet einen renntauglich späten ABS-Eingriff vorne und deaktiviert sowohl die (Kurven-)ABS-Funktion als auch die Abhebeerkennung des Hinterrads.

Elektronikpaket de luxe - es gibt nichts, was es nicht gibt

Mit dem Griff zum linken Lenkerende hat es der Fahrer in der Hand. Egal welcher Modus ausgewählt ist, hier kann man Traktionskontrolle, Wheeliekontrolle, Motorbremswirkung und die „Slide-Control“, also salopp übersetzt die Driftkontrolle, jederzeit manuell verstellen. Darüber hinaus verfügt der Streetfighter V4 über einen schräglagenabhägigen Schaltassistent, eine Anti-Hopping-Kupplung und ein dreistufiges Schnellstart-System. Mehr Elektronik lässt sich aktuell in keinem Naked Bike finden.

Die schräglagenabhängige Traktionskontrolle (DTC) kann in acht verschiedenen Stufen eingestellt werden, wobei sechs Stufen für trockene Bedingungen und zwei Stufen für nasse Bedingungen vorgesehen sind. Sie wurde direkt aus der Panigale V4 R übernommen und ist mit einem sensiblen Steueralgorithmus ausgerüstet. In direkter Zusammenarbeit mit der DTC wirkt die Driftkontrolle (DSC), die in zwei Stufen den möglichen Driftwinkel beim Rausbeschleunigen aus der Kurve reguliert.

Ducatis „Ludicrous Mode“ heißt DPL – Volle Beschleunigung für mutige Piloten

Für effiziente Beschleunigung und ein breites Grinsen unterm Helm sorgen die Wheeliekontrolle (DWC) und als Gustostück der Power Launch (DPL). Ist diese Schnellstartfunktion aktiv, legt der Fahrer den ersten Gang ein und gibt Gas. Das DPL hält das Triebwerk dann bei der optimalen Drehzahlen je nach eingestelltem Level. In der zweiten Phase, wenn der Kupplungshebel vollständig losgelassen wurde, regelt die DPL das Drehmoment, um den maximalen Vortrieb zu generieren. Die DPL ist in drei Stufen einstellbar und wird über einen Knopf am rechten Lenker aktiviert. Während in Level 1 die Hölle los ist und die entfesselte Power nach einem kundigen Piloten verlangt, bieten Level 2 und 3 eine sicherere und stabilere Art der Beschleunigung, um es auch Normalsterblichen zu ermöglichen, sich an die schiere Kraft zu gewöhnen.

Die automatische Deaktivierung des Systems erfolgt beim Erreichen einer gewissen Geschwindigkeit oder wenn der dritte Gang eingelegt wird. Um die Kupplung zu schonen, ist nur eine bestimmte Anzahl von hintereinander folgenden blitzschnellen Starts erlaubt. Wird das Motorrad wieder normal bewegt, wird die Zahl der DPL-Starts auf null zurückgesetzt.

Überblick Ausstattung Streetfighter V4

  • Farbe: Ducati Red mit dunkelgrauem Rahmen und schwarzen Rädern und rotem Vorderradkotflügel
  • 1.103 cm³ Desmosedici Stradale Motor
  • Front-Frame
  • 16-Liter-Aluminiumtank mit Verlängerung unter dem Sitz
  • 43 mm Showa Big Piston Fork (BPF), komplett einstellbar
  • Sachs-Federbein, komplett einstellbar
  • Sachs-Lenkungsdämpfer
  • Bremssystem mit Brembo Stylema® Monoblock-Bremssätteln
  • Pirelli Diablo Rosso Corsa II-Reifen
  • Winglets
  • Elektronikpaket der neuesten Generation mit 6-achsiger Inertial Measurement Unit
  • Kurven-ABS EVO; Ducati Traction Control (DTC) EVO 2; Ducati Slide Control (DSC); Ducati Wheelie Control (DWC) EVO; Ducati Power Launch (DPL); Ducati Quick Shift (DQS) Up/Down EVO 2; Engine Brake Control (EBC) EVO
  • Taster am linken Lenkerende zur schnellen Menübedienung
  • 5” TFT-Instrument
  • Fahrmodi (Race, Sport, Street)
  • LED-Scheinwerfer mit Daytime Running Light (DRL)
  • Zweisitzer-Kit
  • Vorbereitet für: Ducati Lap Timer (DLT) GPS, Ducati Data Analyser+ (DDA+) GPS und Ducati Multimedia System (DMS)

Überblick Ausstattung Streetfighter V4 S

Farbe: Ducati Red mit dunkelgrauem Rahmen und schwarzen Rädern und schwarzem Vorderradkotflügel

Serienausstattung – wie bei Streetfighter V4 mit Ausnahme von

  • Ducati Electronic Suspension (DES) EVO
  • Öhlins NIX 30 Upside-Down-Gabel mit Öhlins Smart EC 2.0-Steuerung
  • Öhlins TTX 36-Stoßdämpfer mit Öhlins Smart EC 2.0-Steuerung
  • Öhlins-Lenkungsdämpfer mit Öhlins Smart EC 2.0-Steuerung
  • Geschmiedete Marchesini-Aluminiumräder

Fazit und erster Test Ducati Streetfighter V4

Hier ist wirklich alles verbaut, was gut und teuer ist. Dieses Motorrad ist tatsächlich mehr als eine Kampfansage im Naked Bike Segment. Ducati stellt mit dem Streetfighter V4 den Anspruch das performanteste Bike der Klasse zu bauen, an dem sich alle anderen in Zukunft messen werden müssen. Da liegt es auf der Hand, dass zum Test Mitte November der Chef selbst ausrückt. Vorab hat sich Nasty Nils bereits Gedanken zum neuen Streetfighter V4 gemacht.